QDF – Query deserves freshness

Aktuelle Seiten werden seit einiger Zeit von Google bevorzugt behandelt. Soweit war ich auch schon. Allerdings nur für einen gewissen Zeitraum, danach fallen sie ziemlich schnell wieder ab und alles ist mehr oder weniger beim alten.

Dahinter steckt ein Mechanismus mit der Bezeichnung QDF = Query deserves freshness. QDF kommt dann ins Spiel, wenn punktuell häufigere Anfragen zu einem sonst eher gering besetzten Suchbegriff eingehen. In dem Fall geht Google davon aus, dass sich was geändert haben muss und strukturiert den Index für diese Suchabfragen entsprechend um, wobei aktuelle Beiträge stärker gewichtet werden. Bastian Ebert und Johannes Beus erklären es ausführlicher.

Genauso geschehen mit den beiden Beispielen, die ich in Artikeln hier und hier genannt habe. Beide tauchten wenige Minuten nach der Veröffentlichung in höchsten Positionen der Ergebnislisten auf, fielen dann in den folgenden Tagen aber langsam dahin ab, wo sie hingehören: Auf die Seiten 2 – 4 der Ergebnislisten.

Ein umfangreicher Artikel dazu – Google Keeps Tweaking Its Search Engine – ist schon Juni letzten Jahres in der New York Times erschienen. Inzwischen habe ich’s auch mitgekriegt. “When there is a blackout in New York, the first articles appear in 15 minutes; we get queries in two seconds” wird Google dort zitiert.

Leuchtet ein.

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